
Die
Region Hesselberg umfasst 25 Städte und Gemeinden im südlichen Teil von
Bayerns flächengrößtem Landkreis Ansbach. 77.000 Menschen leben hier
auf 787 Quadratkilometern. Mitten im Herzen Deutschlands, im
romantischen Franken liegt die Region. Historische Städte, idyllische
Ortschaften, ländliche Gemütlichkeit und wohltuende Ruhe prägen das Bild
rund um den Hesselberg. Der mit 689 Metern über dem Meeresspiegel
Mittelfrankens höchste Erhebung ist. Mit Altmühl, Wieseth, Sulzach und
Wörnitz durchqueren verschiedene kleinere Flüsse die sanft-hügelige
Region. Mehrere 100 Teiche und Weiher, die vor allem zur Karpfenzucht
genutzt wurden oder werden, sowie zahlreiche geschützte Feuchtgebiete
entlang der Flüsse und Bäche belegen den besonderen Stellenwert der
Natur in der Hesselbergs Landkreis. Der Limes, Welterbe der UNESCO,
verläuft auf etwa 28 Kilometern quer durch die Region.

Die
gesamte Region Hesselberg ist sehr waldreich. Besonders nordöstlich von
Dinkelsbühl zieht ein ausgedehntes Waldband über Dürrwangen, Dentlein
und Burk bis Arberg. Wander- und Radwege, vor allem die
„Vier-Täler-Route“ sowie die „Weiher-Wälder-Wiesen-Route“ erschließen
diese Bereiche.
Hier haben
bereits die Römer ihre Spuren hinterlassen, denn zwischen 100 und 260 n.
Chr. gab es südwestlich des Hesselbergs ein pulsierendes römisches
Zentrum. 500 Reitersoldaten waren im Kastell Ruffenhofen untergebracht.
1500 bis 2500 Händler, Handwerker und andere Zivilisten ließen sich in
der direkt benachbarten Siedlung nieder.
Das
Kastell und die Zivilsiedlung werden seit dem Jahr 2003 als
archäologischer Park erschlossen. Anpflanzungen, neu angelegte Wege auf
den ehemaligen römischen Straßen und Hinweisschilder mit
Computerrekonstruktionen bringen den Besuchern das Leben an der früheren
römischen Grenze, dem Limes, näher.
Das Kastell und die römische Siedlung von Ruffenhofen gehören ebenso zum Welterbe der UNESCO.
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